Gibt es bei Euch Kollegen/Kolleginnen von Zeitarbeitsfirmen?

make-my-day

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02.12.2008
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hi,

gibts bei euch kollegin/nnen von zeitarbeitsfirmen? diese seuche soll sich auch jetzt in der alten und krankenpflege ausbreiten. d.h. wer für die arbeitet verdient weniger als direkt im kh und das kh spart zulagen (13gehalt urlaubsgelt etc....) und wenn es nicht passt...und tschüss...

meinungen, erfahrungen?

gruß
mmd
 
Ja, ich war bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt, im Altenheim. Für genau 2 Wochen und 3 Tage. Dann hatte ich die Nase voll. Und als ich das gehalt gekriegt hatte, hatte ich noch mehr die Nase voll. Ausbeute-Firma halt.
Hatte dort ne 100% Stelle, und hab da genau soviel verdient, wie jetzt in der ambulanten Pflege mit ner 50% Stelle und n paar Überstunden. :-) Also, lieber finger weg davon.
Grüßchen!
 
du httest doch einen vertrag mit einer angabe was du die std verdienst? nicht durchgelesen?
 
doch, natürlich! Das war direkt nach meinem Examen. Hatte da leider noch keine ahnung, dass ich jetzt bei der Caritas soviel verdiene :knockin: Hab das bei der Zeitarbeitsfirma als "für ne Zeitarbeitsfirma normal" gehalten.
 
diese "Seuche" gabs schon häufiger. Und zumindest in München, Ender der 90er Jahre haben die Kollegen von den Zeitarbeitsfirmen (zu Recht) mehr verdient als die fest Angestellten
 
Hallo make-my-day,
hier hast Du schon mal ein paar Erfahrungsberichte.
Bei uns war es eine Zeitlang so, dass mit Zeitarbeitskräften eine schwierige Zeit überbrückt wurde, mittlerweile haben wir eigentlich nur noch festangestelltes Pflegepersonal im Haus.
 
Hallo Zusammen!!
Ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen gemacht.Die Kolleginnen waren sehr unmotiviert (was ich sehr gut verstehen kann) leider nehem die Zeitarbeitsfirmen immer mehr zu.
 
Ich habe kanpp drei jahre lang in teilzeit für eine Personalleasingfirma gearbeitet.
ja, man verdient schlechter, als sonst bei einer Festanstellung.
Für Berufsanfänger und menschen, die sich neu orientieren wolllen, kann so eine Firma aber auch eine Chance sein. Es gibt kaum eine andere Möglichkeit, in so viele Fachbereiche reinzuschnuppern, so viele verschiedene Häuser kennenzulernen. Spätestens als Leasingschwester lernt man, flexibel zu sein udn wichtiges (die tatsächliche patientenversorgung) von unwichtigem (wir ziehen hier das Laken von unten, nicht von oben ein) zu unterscheiden.
Man entwickelt einen guten Blick für die Schwachstellen eines Betriebes.

Und: wenn ich mir manchmal das Geja,ere der lieben Kollegen anhöre, dann denke ich, ihnen würde ein halbes Jahr als Leasingschwester mal ganz gut tun ;).

Negativ an der gesamtentwicklung ist mit Sicherheit, dass die leasingfirmen aufgrund des hohen Bedarfes immer schlechter prüfen, wen sie da einstellen. Und in welchem Bereich der spezielle MA einsetzbar ist- oder eben auch nicht.
Für leasingschwestern haben einige Häuser einen gesonderten Geldtopf.
Das heißt, das teilweise schon extra weniger Personal fest eingestellt wird. Ganz klar: negative Entwicklung.

Es gibt Häuser, die eine eigene Personalleasingfirma haben. Das führt dazu, dass sogenannte Leasingmitarbeiter eigentlich doch fest auf einer Station arbeiten. Allerdings mit schlechteren Konditionen 8weniger Sicherheit) und für weniger Geld.
Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft unter Pflegenden kann nicht erwünscht sein.

Fazit: es ist zwar prinzipiellgut, dass es diese Firmen gibt. Sie helfen manchmal auch wirklich aus sclimmen Notständen. Aber: die Gesamtentwicklung ist weiterhin kritischst zu beobachten!
 
Die Zeitarbeit hat sich bei uns nicht bewährt. Die Mitarbeiter haben nach ihrer Einarbeitungsphase alle eine feste Anstellung gefunden oder sich als nicht geeignet erwiesen.
 
Hallo,
also, wir hatten gerade zum allerersten Mal die Bekanntschaft mit einer Leasingdame gemacht!
Ich habe keine Ahnung nach welchen Kriterien diese Firmen gehen und ich möchte garantiert nicht alle Mitarbeiter über einen Kamm scherren, aber diese Dame hatte keine Ahnung wie man einen RR misst, wie man subcutane Spritzen aufzieht, geschweige denn verabreicht.
Auch war ihr gänzlich unbekannt, dass man Patienten im Bett aufsetzt damit sie ihre Mahlzeiten einnehmen können.
Das Kopfende hochstellen verweigerte sie,da sie es mit dem Rücken hatte.

Muss man in den Leasingfirmen nicht ein Staatsexamen vorweisen, oder können auch Hausfrauen diese Tätigkeit ausführen, wenn speziell eine examinierte Kraft angefordert wird?
Viele Grüße
Sanne
 
Eure positiven Darstellungen kann ich wirklich nicht teilen. In unserem Hause ist zu beobachten, dass die Zeitarbeitskräfte nicht wirklich dazugehören und auch durch den Betriebsrat nicht vertreten werden können, jedenfalls kaum. Sie gehören nicht wirklich zum Team, werden eingesetzt wenn andere frei haben wollen, für den Urlaub gilt das Gleiche. Sie können ohne Mitwirkung des Betriebsrats nach belieben versetzt werden etc. Sie verdienen weniger, was sich schlußendliche auch später mal in der Rente bemerkbar machen wird etc.

Anderseits schaden sie der berufspolitischen Entwicklung. Warum sollte ein Haus noch eigenen Pflegekräfte beschäftigen, wenn es über Leasingfirmen funktionieren würde. Wieviel an Risiken und Kosten könnten eingespart werden. Auch die Personalabteilung könnte verkleinert werden.

All das darf bei Deiner positiven Darstellung nicht außer Acht gelassen werden.

Im übrigen haben wir heute keine mehr. Es hat sich einfach nicht bewährt, weder im Funktionsdienst noch auf den Stationen.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo zusammen,

hier wird ja eifrig das für und wider der zeitarbeit diskutiert. nun dachte ich mal, dass ich mich mal von der anderen seite melde.

ich bin personaldisponentin und vermittle bzw. überlasse krankenschwestern in münchen. ich weiß, dass diese arbeit selbst zweischneidig ist.
zum einen weil der eindruck entsteht, dass es wegen den zeitarbeitsfirmen weniger feste jobs direkt in den krankenhäusern gibt.
zum anderen ist es aber so, dass über zeitarbeit oft menschen jobs bekommen denen die häuser selbst keine chance geben wollen.
die frage ist doch hier die nach dem huhn und dem ei.
baut die klinik stellen ab, weil es die zeitarbeit gibt oder gibt es zeitarbeit weil die kliniken personal abbaut und trotzdem leute sucht?

ich finde man macht es sich zu leicht, wenn man sagt, dass die zeitarbeit zum stellenabbau führt, denn letztlich sind es eure vorgesetzen die bei uns bestellen. deswegen wächst die branche. weil die häuser es so wollen! und natürlich bauen die häuser immer weiter ab, weil das angebot auch da ist.
aber soviel nur dazu.

was mir viel wichtiger ist, ist die sache mit den schwarzen schafen.
es stimmt schon. es gibt viele unternehmen die scheinbar kein arbeitsrecht kennen. da werden mitarbeiter zu mehrarbeit verpflichtet bis sie nicht mehr können, das geld kommt nicht rechtzeitig oder erstmal gar nicht etc....
ich höre es oft von bewerbern und mitarbeitern, was da so los ist.

natürlich machen wir alles anders :mrgreen:

deswegen stelle ich mir immer wieder ein frage:
warum unterschreiben die leute solche verträge? warum bleiben sie in diesen unternehmen?

vergleichen muss die devise lauten! :)
ich kann daher nur folgendes raten:
gehalt vorher nachvollziehbar ausrechnen und aufschreiben lassen.
nicht mit aussagen: "sie verdienen bis zu" zufrieden geben!
vorab klären, wie lange der einsatz läuft, was passiert, wenn er ausläuft
klären, was bei krankheit passiert. gibt´s nur tarif oder auch die zulagen?
klären, was passiert, wenn man sich in einem haus nicht wohl fühlt!
Kann man wechseln? kann man sagen, ob man nicht mehr in ein haus möchte? kann man sich entwickeln und z.B. auch mal in den OP reinschnuppern?
Wenn ihr diese fragen alle vorab geklärt habt und es trotzdem schief geht schaut euch andere firmen an! fragt kollegen wo sie arbeiten und wie zufrieden sie sind!

es gibt viele tolle firmen die personaldienstleistung machen, keine zeitarbeit! bei denen es darum mitarbeiter gute Einsätze zu verschaffen, die darauf zielen eine festanstellung zu bekommen. zum teil ist es auch einfach über einen dienstleister zu arbeiten, wenn man z.b. nur ein paar tage im monat arbeiten kann und einen dafür keine klinik der welt einstellt. über dienstleister geht so etwas eher....

und noch etwas:
auch Personaldienstleister müssen sehr genau schauen, dass sie eine exam. krankenschwester schicken, wenn die bestellt wurde. schließlich zahlt das haus dann auch den preis für eine krankenschwester. und glaubt mir, kein kunde macht das mit, wenn er eine krankenschwester bestellt und eine hausfrau bekommt!
Aber noch viel wichtiger ist, wie ihr mit euren geliehenen kollegen umgeht! die mädels sind gut, aber mal eben auf eine station gehen und wissen wie der hase läuft können die auch nicht! sie wollen euch unterstützen, deswegen solltet ihr sie auch unterstützen. und vielleicht ist sie dann ja auch irgendwann mal eure richtige kollegin!

so. das war´s erstmal. ich hoffe ich habe niemanden beleidigt und bin auch niemandem zu nahe getreten.
 
@ Personal Power Medical Services

Was ich in dem Beitrag vermisse ist die Angaben nach welchem Tarif die Leasingkraft bezahlt wird und inwieweit dieser Tarif Z.B. mit dem TVöD vergleichbar ist.

Und eine Bemerkung so ganz nebenbei. Ich glaube dass Ihr nicht nur Mädels, sondern auch Buben vermittelt. Also bitte geschlechtneutral, sonst fühle ich mich mal gem. AGG. diskriminiert.
 
Zunächst: Natürlich vermitteln wir Mitarbeiter beiden Geschlechts. Es sollte keine Wertung sein. Daher sei angemerkt auch unsere männlichen Mitarbeiter leisten tolle Arbeit!

Wir arbeiten mit dem BZA Tarif (einfach mal googlen, ist leicht zu finden - ich weiß nicht ob ich hier solche links setzen darf).

die Vergleichbarkeit mit Tarifen der Krankenhäuser bzw. dem TVÖD fällt mir in der Tat immer relativ schwer. ich kann aus Erfahrung berichten, dass es für Berufsanfänger in der Regel so ist, dass sie tatsächlich bei uns besser verdienen, als wenn sie direkt angestellt werden, mit zunehmendem alter verschiebt sich das zu Ungunsten der Arbeitnehmer. Leider habe ich auch keinen TVÖD vorliegen mit dem ich wirklich etwas anfangen könnte. aber mit passendem Link schaue ich es mir gerne an und versuche den unterschied dazustellen.

Dazu aber noch eines: Tarif hin oder her. der Tarifvertrag regelt nur den "Mindestlohn" der für die jeweilige Qualifikation bezahlt werden muss. In der Realität ist es aber so, dass erstens sog. übertarifliche Zulagen dazu kommen und zweitens die Höhe dieser Zulagen bis zu einem gewissen Punkt verhandelbar sind. natürlich leiden wir in diesem zusammenhang immer alle sehr, aber wer nicht fragt bekommt auch nix.... :emba:

Und noch viel wichtiger: wir wollen alle, dass unsere Mitarbeiter gerne arbeiten gehen, weil auch unser job dann schlicht angenehmer ist. wie gerne jemand seinen job macht hängt sicher von den Umständen und auch ganz sicher vom geld ab. aber: es gibt grenzen im finanziellen rahmen. wenn mich ein mitarbeiter mehr kostet als ich vom kunden bekomme ist sicher schluss. deswegen sollte man seine vorstellungen nicht überziehen. wenn´s zuwenig ist sollte man einfach weiterschauen. andere dienstleister - andere strukturen - andere möglichkeiten! (wie schon vorher gesagt:knockin:)
 
Das Berufsanfänger besser als früher verdienen ist auch ein Bestandteil des TVöD. Also nichts neues. Zulagen sind ebenfalls sowohl Bestandteil des BAT als auch des TVöD. Frei verhandelbar? Das der Tarif nur den Mindestanteil abbildet und jederzeit überschritten werden kann, ist eine wohlbekannte Tatsache. Sie ist in unserem Haus geübte Preaxis. Bei Häusern mit Tarifbindung wird eine Pflegekraft wohl eher nicht die Möglichkeit haben ihre übertariflichen Einkommen frei zu verhandeln. Diese findet sie in der Regel kollektiv geregelt vor. Bei einer Leasingkraft kann ich mir das wirklich überhaupt nicht vorstellen.

Als langjähriger Betriebsrat einer großen Schwerpunktklinik kann ich die hier geschilderten Negativerfahrungen der Leasingkräfte voll und ganz bestätigen. Wir haben jedenfalls dahingehenden Konsenz keine Leasingkräfte mehr zu ordern, sondern an der Attraktivität des Arebitsplatzes zu arbeiten. Dann klappt es auch mit der Besetzung, jedenfalls meistens. :mrgreen:

Das mittelfristig die Personalwirtschaft nicht zur Stärkung der Arbeitnehmerrechte und zur langfristigen sozialen Sicherheit der Arbeitnehmer beitragen, halte ich für faktisch erwiesen.
 
hi,

gibts bei euch kollegin/nnen von zeitarbeitsfirmen? diese seuche soll sich auch jetzt in der alten und krankenpflege ausbreiten. d.h. wer für die arbeitet verdient weniger als direkt im kh und das kh spart zulagen (13gehalt urlaubsgelt etc....) und wenn es nicht passt...und tschüss...

meinungen, erfahrungen?

gruß
mmd

Bei uns sind keine Pflegekräfte zu finden von Zeitarbeitsfirmen, was ich auch sehr begrüße.:emba:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Berufsanfänger besser als früher verdienen ist auch ein Bestandteil des TVöD. Also nichts neues.

Ich meinte nicht, dass sie besser verdienen als früher, sondern dass sie im vergleich zu ihren Kollegen mit festanstellung erstmal besser verdienen. Das verändert sich aber in der form, dass mit steigender berufserfahrung bzw. zugehörigkeit der verdienst sich bei festanstellung steigert, bei uns aber gleich bleibt und damit tatsächlich verschlechtert.

Zulagen sind ebenfalls sowohl Bestandteil des BAT als auch des TVöD. Frei verhandelbar? Das der Tarif nur den Mindestanteil abbildet und jederzeit überschritten werden kann, ist eine wohlbekannte Tatsache. Sie ist in unserem Haus geübte Preaxis. Bei Häusern mit Tarifbindung wird eine Pflegekraft wohl eher nicht die Möglichkeit haben ihre übertariflichen Einkommen frei zu verhandeln. Diese findet sie in der Regel kollektiv geregelt vor. Bei einer Leasingkraft kann ich mir das wirklich überhaupt nicht vorstellen.

warum nicht? wie bereits beschrieben hat man einen spielraum und der endet eben da, bei dem man als pd drauflegt. aber wenn ich gutes personal haben möchte muss ich mich auch danach richten. warum sollte ich das nicht verhandeln können?

Als langjähriger Betriebsrat einer großen Schwerpunktklinik kann ich die hier geschilderten Negativerfahrungen der Leasingkräfte voll und ganz bestätigen. Wir haben jedenfalls dahingehenden Konsenz keine Leasingkräfte mehr zu ordern, sondern an der Attraktivität des Arebitsplatzes zu arbeiten. Dann klappt es auch mit der Besetzung, jedenfalls meistens. :mrgreen:

nur mal angemerkt: ich bin nicht die lebende zeitarbeit :) ich will auch gar nicht behaupten, dass alle leiharbeitskräfte immer super sind. ich bin nur dafür auch leiharbeitskräften (den menschen!) eine faire chance bei ihrer arbeit zu geben. und letztlich ist es natürlich das einzig ware Fluktuation bzw. Abwanderung durch gute Arbeitsbedingungen zu vermeiden.

Ich kenne die Situation übrigens auch aus der anderen Perspektive. Auch ich wurde einmal verliehen und weiß daher durchaus, wie nett manche Kollegen sein können. Und das schlägt sich einfach auf die arbeit des entliehenen nieder. wer ständig gesagt bekommt, dass er nichts kann, sonst wäre er ja kein leiharbeitnehmer, der hat irgenwann auch keinen nerv mehr.....

Das mittelfristig die Personalwirtschaft nicht zur Stärkung der Arbeitnehmerrechte und zur langfristigen sozialen Sicherheit der Arbeitnehmer beitragen, halte ich für faktisch erwiesen.

Das will ich nicht bestreiten. Wären wir aber wieder bei dem Huhn und dem Ei. Die Welt wäre schön hätten wir alle einen festen sicheren richtigen Job. Und bis das so ist sollten wir das beste aus der jetzigen Situation machen.:mrgreen:
 
Hallo ich habe mal eine Frage zu dem Gehalt, das man von einer Zeitarbeitsfirma bekommt. Auf der Seite Gehalt - Was verdient ein habe ich zwar Gehaltstabellen für Krankenschwestern gefunden, aber welches Gehalt eine Zeitarbeitsfirma zahlt, kann ich da nicht sehen. Grüße, Annamaria
 
Ich arbeite jetzt sein einem halben Jahr bei der Zeitarbeitsfirma PHH in Hamburg.

Bisher bin ich sehr zufrieden. Ich muss zwar sehr flexibel sein, dafür ist aber auch die Flexibiität in der Firma gegeben. Ich kann mir meine freien Tage mit aussuchen, so dass ich auch meine Freizeit oder auch Wochenenden planen kann ohne ständig angerufen zu werden, dass ich wieder einspringen soll.

Was die Bezahlung angeht, kann ich nicht sagen, dass ich schlechter gestellt bin. Freunde von mir ,die fest auf Station arbeiten verdienen ähnlich.

Für mich ist die Zeitarbeit eine fast bessere Alternative zum Krankenhaus, weil ich durch die Abwechslung viel mehr kennenlerne und nicht immer nur die gleichen Kollegen um mich habe. Wichtig ist nur, dass man auch sagt was man möchte. Ich habe auch schon auf Stationen gearbeitet die mir garnicht gefallen haben, ich musste auf denen dann auch nicht mehr arbeiten.

Anfängliche Bedenken hatte ich auch und war Positiv überrascht.

Versucht es, so lernt ihr die Stationen kennen. Danach kann man immer noch entscheiden, ob und wenn wo man fest arbeiten möchte. Gute Alternative ist es auch, wenn man mal erstmal auf 400 € Basis arbeitet um sich danach festzulegen. Wir haben zum Glück einen Beruf erlernt, indem immer Mitarbeiter gebraucht werden.
 
Habe bis vor Kurzem auch für eine Zeitarbeitsfirma gearbeitet und muss sagen, dass ich froh bin dies jetzt nicht mehr zu müssen!!!

MODERNE SKLAVEREI!!!

Natürlich ist man, was die Einsätze angeht relativ flexibel, aber die Bezahlung ist alles andere als gerecht! Kann sie ja auch gar nicht, denn schliesslich müssen Räumlichkeiten und Verwaltungsapparate mitfinanziert werden!
 

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